Gewalt in Familien

Bei vielen, bei welchen bereits vor Corona die familiäre Situation angespannt war, spitzt sich die Situation, bedingt durch Jobverlust, aufgrund mangelnder Fluchtmöglichkeiten (Sportverein, Fortgehen, etc), Zukunftsängsten, beide Partner zuhause, weiter zu. Zu befürchten ist daher, dass es in diesem Ausnahmezustand zu einer Zunahme von Eskalationen kommt.

Es wurde seitens der Justiz ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass Betretungs- und Annäherungsverbote  natürlich – auch in dieser besonderen Situation- weiter ausgesprochen werden, Wegweisungen vollzogen werden. 

Justizministerin Alma Zadic garantiert, dass die Wegweisung von Gewalttätern auch in Quarantänegebieten sicher gestellt ist. Frauenministerin Susanne Raab verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass die 24 Stunden – Helpline finanziell und personell aufgestockt und die Onlineberatung für von Gewalt bedrohte Frauen ausgebaut wurde. Auch seien die Journaldienste und Rufbereitschaften bei den Staatsanwaltschaften und Strafgerichten verstärkt worden, U- Haft würde bei Vorliegen der Haftgründe bei fortgesetzter Gewaltausübung selbstverständlich weiterhin verhängt. 

Für Frauen, die vor ihrem Partner nicht oder nur schwer telefonieren können, gibt es die Möglichkeit Beratung via Chatfunktion einzuholen.

Siehe hierzu auch zB den Artikel: https://orf.at/stories/3158536/

Partner- Bingo  versteht sich als Gedankenspiel.  Als tool um sich selbst klar zu werden, wie man weiter leben will. 

Ganz wichtig, und dies kann nicht oft genug gesagt werden; für Gewalt gibt es keine Entschuldigung.

Ich habe ganz oft in Beratungen Entschuldigungen für den gewalttätig gewordenen Partner gehört.

„Ich bin selbst schuld, ich habe ihn provoziert“ oder auch „Er hat halt gerade viel Stress, da kann das schon mal passieren“. 

Vielen dieser Frauen fehlt es an Selbstwertgefühl, bzw. kam ihnen dieses aufgrund der Behandlung durch den Partner während der Beziehung gänzlich abhanden. Oft erlebten diese Frauen bereits Gewalt in der Familie und leben dieses Gewaltmuster nun in ihrer eigenen Beziehung.

 

Immer wieder erlebte ich es, dass eine Frau von ihrem Mann geschlagen wurde, und die Scheidungsklage einreichte. Dann kam der Mann bei der Frau mit Blumen an und schwor mit Tränen in den Augen, dass es diesmal wirklich das letzte Mal gewesen sei. Die Frau zog die Klage zurück. Doch in den allermeisten Fällen wurde es eben alles andere als besser. Es ging weiter mit der Gewalt und mit den Demütigungen. Die Frauen werden mit der Zeit mutlosiger und verharren dann oft in für sie so unglückseligen Beziehungen. Viele erkranken, sowohl psychisch als auch körperlich. 

 

Bedenken Sie Ihre Kinder haben ein Recht auf ein konfliktfreies Aufwachsen. Sie sollen erleben, dass Frau und Mann sich gegenseitig respektvoll begegnen. Zudem besteht die Gefahr, dass aufgrund dieses Vorbilds auch Ihre Kinder wiederum dieses traurige schädliche Beziehungsmuster in ihr eigenes Beziehungsleben mitnehmen werden.

 

Die Isolierung bringt nun die Möglichkeit ( trotz der sonstigen neu auftretenden Herausforderungen) herausgelöst aus dem Arbeitsleben, und weg von anderen sozialen Kontakten im real life, über die Beziehung für sich im stillen Kämmerchen nachzudenken. 

 

 Wollen Sie so bis zum Ende Ihrer Tage weitermachen? Wie haben Sie sich als junger Mensch Ihr Leben vorgestellt? Wie sehr entspricht Ihr jetziges Leben Ihren damaligen Vorstellungen? Seien Sie Ihr eigener Berater:

Was würden sie einer Freundin raten, die Ihnen von einer Beziehung, wie der Ihren erzählt?

Gewalttätigen Partnern sei gesagt. Stopp!! Für Ihr Verhalten gibt es keine Entschuldigung. Hier bedarf es ein hartes Arbeiten an sich selbst, einer Einsicht, dass derartiges absolut inakzeptabel ist.  Nehmen Sie Beratung in Anspruch, bringen Sie Ihre Familie und sich vor sich selbst in Sicherheit. 

 

Gewalt hat im Miteinander nichts verloren. Gewalt hat absolut Niemand verdient. Für Gewalt gibt es absolut keinen, aber auch wirklich keinen!; Grund und schon gar keine Entschuldigung.

Viktor Frankl: „ Äußere Krisen bedeuten die große Chance, sich zu besinnen“.

Es ist nie zu spät sein Leben zu einem Besseren zu verändern.

 

Bei Gewalt oder Androhung von Gewalt zögern Sie nicht sich an die Polizei und Beratungsstellen zu wenden.

 

Es gibt umfassende Angebote!

Hilfe und Unterstützung

·         Frauenhelpline gegen Gewalt: 0800 222 555

Die Frauenhelpline ist die zentrale Informationsstelle der Österreichischen Frauenhäuser in den Bundesländern und bietet 24 Stunden kostenlose Tipps und Antworten. Die Beratung wird in unterschiedlichen Sprachen angeboten.

·         Nummer der Polizei: 133 oder 112

·         www.haltdergewalt.at

 

News


Following soon.
Die Eigenschaften des idealen Quarantänesparringpartners.

 News

Es wird alles andere als langweilig.

Corona

https://www.oesterreich.gv.at/?gclid=EAIaIQobChMIy5C2q4mw6AIVx8CyCh1OLg1YEAAYASAAEgIIoPD_BwE

Infos und wichtige Kontaktnummern rund um Corona auch unter diesem link:

https://www.kleinezeitung.at/international/corona/info/index.do

 Österreich ist nun wie viele andere Länder auch auf den Notbetrieb herunter gefahren. 


Bitte halten Sie  sich an die von der Bundesregierung erteilten Ausgangsbeschränkungen.

Es gibt derzeit nur drei Gründe um außer Haus zu gehen.

1. für dringende Besorgungen ( zB Lebensmittel)
2. wenn es für Hilfeleistungen erforderlich ist
3. wenn es beruflich erforderlich ist ( zB für Dienste im medizinischen Sektor).

Spazieren gehen ist grundsätzlich erlaubt, dies aber nur mit im eigenen Haushalt lebenden Personen und/oder dem Hund. Halten Sie zu anderen Spaziergängern Abstand.

In manchen Österreich gelten strengere Ausgangsbestimmungen.  Beachten Sie bitte  die Vorgaben für Ihre jeweilige Region.

Seien Sie kritisch bei den Corona Berichten via den sozialen Medien. Da kursieren viele fake news. Halten Sie sich für Ihre Informierung an die seriösen Medien.

Youtubevideo von Rechtsanwältin Mag.Katharina Braun aus dem homeoffice zum Thema fake news:

https://www.youtube.com/watch?v=LjUwXt7sNvU

Gemeinsam sind wir stark, wir schaffen das.

Jetzt gilt es die Corona Kurve abzuflachen, #flatten the curve.

 
21.3.2020



Fragen für Beziehungscheck

Klarheit um Ihre Beziehung auf ihre Standfestigkeit zu beleuchten könnten Ihnen folgende Fragen bringen:

10 Fragen der Psychotherapeutin Mira Kirshenbaum, Buch:  „Soll ich bleiben, oder soll ich gehen? Beziehungscheck.“

Kirshenbaum hat diese Fragen in der Praxis Klienten gestellt, die sich unsicher waren ob sie sich trennen soll. Sie hat untersucht wie die Klienten später ihre Entscheidung eingeschätzt haben und wie sich die Beziehung weiter entwickelt hat.

1.     Wenn Ihnen jeder der Ihnen wichtig ist, Ihre Kinder, Ihre Freunde, Ihre Eltern, die Erlaubnis geben würde sich zu trennen, würden Sie trotzdem bleiben?

Schlechtesten Gründe bei einem Partner zu bleiben sind Gewissensbisse und die Angst, wie das Umfeld reagiert.

2.     Werden Ihre Bedürfnisse in der Beziehung erfüllt, ohne, dass Sie dafür kämpfen müssen?

Wir kämpfen schon viel außerhalb der Beziehung.

Beziehung sollte ein Platz sein, an dem wir uns aufladen.

3.     Haben Sie Ihren Partner aufrichtig gerne, mögen Sie ihn als Mensch und er Sie?

Wenn Sie Ihren Partner schon nicht zum Freund haben wollen, warum sollten Sie ihn zum Partner haben wollen.

4.     Respektieren Sie Ihren Partner und er Sie als Individuum? Bewahrt er Ihre persönlichen Grenzen? Gibt er Ihnen Partner Freiraum? Lässt er Sie so einzigartig sein, wie Sie sind?

5.     Fühlen Sie sich von Ihrem Partner sexuell angezogen?

6.     Fühlen Sie zu Ihrem Partner eine tiefe Verbindung?  Fühlen Sie, dass sie zusammengehören?

7.      Verhält sich Ihr Partner so, dass Sie (wenn Sie ein halbes Auge zudrücken😊 gut mit ihm leben können?

8.     Können Sie Ihrem Partner vergeben?

9.     Haben Sie  und Ihr  Partner Spaß miteinander?

10. Haben Sie und Ihr Partner gemeinsame Träume für die Zukunft?

Wer keine gemeinsame Zukunft sieht, braucht vermutlich auch keine gemeinsame Gegenwart.

Es geht nicht um die Anzahlt der Ja oder Neins.

Möglicherweise ist schon ein Nein ausreichend um die Beziehung ernsthaft in Frage zu stellen.

 

Allen Fragen ist gemeinsam: geht’s Dir langfristig mit oder ohne Partner besser.

Gib niemandem Priorität, für den Du nur eine Option bist.

Empfehlenswert hierzu: Podcast www.mymonk.de von Tim Schlenzig, Folge 63 Wann sollte ich eine Beziehung beenden?

Hier geht’s zum Podcast

https://mymonk.de/folge63/

 

Der Podcast bietet aber auch viel andere Themen rund um Psychologie und Selbstcoaching gut aufbereitet.

Neben Krisen stellt sich oft für Menschen in den Wechseljahren die Frage ob sie an der Ehe festhalten wollen, siehe hierzu auch den Artikel von Rechtsanwältin Katharina Braun

https://www.dr-schreibers.at/blog/artikel-detail/sind-die-wechseljahre-auch-scheidungsjahre/

 

#DAHOAM

Wie wichtig die Reduktion von sozialen Kontakten im Kampf gegen die Ausbreitung der Infektionen ist zeigt sich am historischen Beispiel der spanischen Grippe. An dieser verstarben insgesamt mehr Menschen als im ersten Weltkrieg.

 

So wurde 1918 in Philadelphia eine Parade mit über 200.000 Menschen abgehalten,  binnen kürzester Zeit waren sämtliche Spitäler überfüllt und noch vor dem Ende der Woche waren  über 4500  Menschen an der spanischen Grippe verstorben. Unzählige andere Menschen, die an anderen Leiden litten, starben mangels medizinischer Betreuung. 

Viel glimpflicher kamen hingegen die Menschen in St. Louis davon. Hier wurde bereits zwei Tage nach den ersten Infektionen die Stadt komplett dicht gemacht. Es starben dort viel weniger Menschen als in Philadelphia.

 

https://www.addendum.org/coronavirus/massnahmen-oesterreich/

Um eine reale Chance zu haben die Infizierungskurve (  #flattenthecurve) flach zu halten, so die Experten, ist die Reduktion der sozialen Kontakte vorzunehmen, solange noch nicht mehr als 1 Prozent der Gesamtbevölkerung infiziert ist. Genau dies versucht die Regierung mit ihren Maßnahmen zu erreichen.  Es sei  im Übrigen so die Mediziner in den Medien ein Irrglaube, dass eine Corona Infizierung nur für Menschen ab 65 Plus gefährlich sei.

In der jetzigen Zeit gibt es viel Zeit zum Nachdenken.

Wie will ich persönlich leben? Was von meinem jetzigen Leben ist sozialen Zwängen geschuldet.  Weil dies schon immer so war? Lebe ich ein „Schattenleben“, also ein Leben, welches nicht meinen Vorstellungen entspricht. Hierzu auch 

https://mymonk.de/lebst-du-ein-schattenleben/

 

Wollen Sie mit Ihrem Partner in einem Haus, in einer Wohnung leben? Oder würde es Ihnen in Wahrheit mehr entsprechen, wenn jeder seine Wohnung behält? Ist es Ihnen tatsächlich recht, dass jeden Tag die Mutter, die Schwiegermutter zu Besuch kommt? Passt es für Sie wirklich im Unternehmen Ihres Partners mitzuarbeiten? ( Wenn ja sind Sie ausreichend versichert?, Stichwort Pension). Sind für Sie Alternativen zur klassischen Zweierbeziehung vorstellbar? Oder ganz im Gegenteil Sie wollen Ausschließlichkeit, und sich nicht mehr länger mit einem Dreier Arrangement abfinden? Was hält Sie davon ab sich und Ihrem Partner gegenüber ehrlich zu sein. 

 

Trauen Sie sich Bestehendes zu hinterfragen und sich neu auszurichten.


Geschlechterklischees sind zu hinterfragen.

Artikel zu dem Thema von Rechtsanwältin Mag. Katharina Braun in der Wienerzeitung:

https://www.wienerzeitung.at/meinung/gastkommentare/2053301-Schluss-mit-den-Geschlechterklischees.html

 

Philosophin Simone de Beauvoir: „Man kommt nicht als Frau zur Welt, man wird dazu gemacht.“

Es lohnt sich bei seinen Überlegungen auch einen Blick in die Geschichte zu werfen.

Artikel zu dem Thema im Frauenmagazin „ Wienerin“

https://wienerin.at/kolumne-frauen-seid-wachsam

 

 Großartige Arbeit für Frauen und überhaupt für den Humanismus hat die Politikerin Johanna Dohnal geleistet.

www.johanna-dohnal.at

Sehr empfehlenswert ist der Film: " Die Dohnal" von Sabine Derflinger.

Gerade jetzt ist es wichtig auf Netzwerke zugreifen zu können, sich und seine Dienste sichtbar zu machen.

Hier werden in weiterer Folge weitere Initiativen, Netzwerke etc. präsentiert.

Eine sehr gute Initiative für Frauen sich und Ihre Expertise sichtbar zu machen, und in weitere Folge in etwa als Interviewpartnerin auf sich aufmerksam zu machen, stellt die Frauendomäne dar:

www.frauendomäne.at

Initiatorinnen Sophie Rendl und  Hannah Zach, danke.

Toll für Themen rund um Förderung von Frauen, Frauenbusiness ist auch zB das "Business Riot Festival",
https://businessriotseries.at/ ( Katharina Brandl, Therese Kaiser und Elisabeth Großschädl)

Der letzte Termin im März musste zwar corona bedingt verschoben wird, hier lohnt es sich aber wirklich aufmerksam zu sein wann der nächste Termin kommt.
Gerade jetzt gibt es ein großes Angebot von Onlinefestivals, Videokonferenzen zu diversen Themen etc.

Mehr zu dem Thema auch unter folgenden links:

https://www.sueddeutsche.de/kultur/frauen-im-film-frauen-im-deutschen-film-nur-maenner-im-kopf-1.2955140-2

 

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190607_OTS0102/neue-studie-frauen-politik-medien-2018-untersucht-praesenz-von-frauen-in-wirtschaft-politik-und-medien

 

https://www.youtube.com/watch?v=_Ta6BH3e97I 

 

https://www.derstandard.at/story/2000113069796/machos-das-sind-die-anderen

 

https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article168121456/Das-unterscheidet-Maenner-und-Frauenhirne-wirklich.html

 

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/raeumliches-denken-erziehung-macht-maenner-zu-einparkhelden-a-783365.html

https://www.wissenschaft.de/geschichte-archaeologie/warum-maenner-besser-raeumlich-denken-koennen/

 

https://www.spektrum.de/kolumne/frauen-wuerden-mint-faechern-nutzen-aber-sexismus-und-rollenklischees-halten-sie-ab/1668960

 

https://www.youtube.com/watch?v=xt2Bgkqk71I

 

Philosophin Judith Butler; Buch: “ Das Unbehagen der Geschlechter“

 

Der Zukunftsforscher Matthias Horx schreibt in seinem BuchDie Zukunft von Liebe, Sex, und Familie:“

Eine seltsam paradoxe Entwicklung: während sich die androgyne Zone tatsächlich verbreitert, entstehen gleichzeitig an den Rändern extreme Polarisierungen des Gender – Verhaltens. Der menschliche Geschlechterzoo scheint immer vielfältiger und widersprüchlicher zu werden. Es ist schwer, dieses „ Sowohl als auch“ zu begreifen- wir neigen immer zu linearer Logik ( entsprechen dem Links- Rechts – Modell in der Politik). Aber wenn jeder Trend einen Gegentrend erzeugt, dann muss auch der Trend zur Androgynisierung irgendwann an einen „Tipping Point“ gelangen. Die Diffusion der Identität führt dann zu neuen Identitäten. Diese können entweder Regression sein- in alte Rollenbilder, die einfach nur ins Extrem getrieben werden. Oder neue Synthesen, wie selbstbewusste Männer, die ihre Gefühle nicht verbergen müssen, und authentische Frauen, die ihre Entschiedenheit leben können. Das ist das irritierende  Gesetz der gelingenden Evolution durch Vervielfältigung und Synthese. Ein echtes Zukunftsgesetz".

Corona und Mietzinsaussetzung bzw. Mietzinsreduktion für Geschäftsräumlichkeiten:

 

Kommt es nun epidemiebedingt zu einer behördlichen verordneten Schließung des Betriebs, so tritt nun ein derartiger außerordentlicher Fall ein, an den wohl der Gesetzgeber mit seiner Bestimmung des § 1104 ABGB gedacht hat. Dieser Bestimmung zufolge entfällt die Verpflichtung zur Bezahlung des Mietzinses oder des Pachtzinses wenn der Bestandgegenstand wegen eines außerordentliches Zufalls (das Gesetz nennt beispielsweise Feuer, Krieg, Seuche, Überschwemmung) gar nicht gebraucht oder genutzt werden kann.  Es geht also um jene Fälle, welche außerhalb der menschlichen Kontrolle liegen. Katastrophenfälle also, wie jenem der nunmehrigen Corona Pandemie, die einen größeren Personenkreis betreffen, welche durch eine gesetzliche Regelung nicht entsprechend ausgeglichen werden können ( so hat der Oberste Gerichtshof in etwa ausgesprochen, dass es sich bei einem durch einen Verkehrsunfall beschädigten Bestandgegenstand nicht um einen derartigen Zufall handeln würde). 

 

Es ist anzunehmen, dass im Falle einer epidemiebedingten behördlich angeordneten Schließung, wie wir sie gerade erleben,  ein derartiger Grund für einen Zinsentfall verwirklicht ist. Für die Dauer der Unbenutzbarkeit des Bestandobjekts ist dann kein Mietzins zu bezahlen. Fakt ist aber auch, dass das Coronavirus eine Menge Rechtsfragen aufwirft, und es diesbezüglich noch an Rechtsprechung fehlt. Wichtig ist aber auch einen Blick in den jeweiligen Vertrag zu werfen. So ist denkbar, dass diesem zufolge der Mieter/ Pächter für den jeweiligen außerordentlichen Zufall haftet.

Es empfiehlt sich  den Vermieter schriftlich auf diesen Umstand der epidemiebedingten - bis auf weiteren -Unbrauchbarkeit des Bestandobjektes schriftlich hinzuweisen, und die laufende Mietzinszahlung , sofern nicht ohnedies eine Einigung mit dem Vermieter möglich ist, ausdrücklich vorbehaltlich der Rückforderung derselben zur Überweisung zu bringen. Anderenfalls in der vorbehaltlosen Überweisung des laufenden Mietzins ein Verzicht auf Mietzinsminderung/ Mietzinsaussetzung erblickt werden könnte.

 

Hier geht es zum Gesetzestext vom Coronamaßnahmengesetz:

 

https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/I/I_00102/fname_787777.pdf

 

Auswahl von Artikeln zu dem Thema von Rechtsanwältin. Katharina Braun

 

https://kurier.at/chronik/oesterreich/coronavirus-firmen-muessen-vorerst-keine-miete-zahlen/400782320

 

https://www.kleinezeitung.at/lebensart/ombudsfrau/5786381/Behoerdlich-verordnete-Geschaeftsschliessungen_Rat-fuer

 

 

Derzeit ist auch die Justiz auf einen Notbetrieb heruntergefahren. Das heißt die allermeisten Gerichtstermine wurden abberaumt.  Es heißt nun geduldig sein.

https://www.kleinezeitung.at/service/5786473/

 

Nicht außer Kraft gesetzt sind natürlich auch jetzt Betretungsverbote, Wegweisungen. Es gibt selbstverständlich Schutz vor Gewalt, siehe auch Artikel unter news.

Schutz vor häuslicher Gewalt steht über Ausgangsbeschränkungen:

 

https://www.vol.at/schutz-vor-haeuslicher-gewalt-steht-ueber-corona-ausgangsbeschraenkungen/6562578

 

Siehe zu dem Thema häusliche Gewalt auch Artikel aus Deutschland; gefordert ist auch die Nachbarschaft, dass diese nötigenfalls die Polizei kontaktiert

https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/panorama/coronavirus/frauenberatungsstellen-befuerchten-zunahme-haeuslicher-gewalt.html

 

Im Übrigen: den Medien  zufolge kam es in den letzten Tagen immer wieder zu Bespuckungen mit dem Ausruf man sei infiziert mit Corona. Dies stellt eine strafrechtliche Handlung dar, welche strafrechtliche schwer geahndet wird. Dies gleichgültig ob man tatsächlich infiziert ist oder nur den Anderen in Angst und Schrecken versetzen wollte.

 

§ 178 StGB Vorsätzliche Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten, es drohen bis zu 3 Jahren Freiheitsstrafe.

§ 105 StGB Nötigung, es droht eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr.

§ 89 StGB Gefährdung der körperlichen Sicherheit

Keine Onlinescheidung

Bis zuletzt wurde ich von Mandanten gestürmt, dass diese noch schnell geschieden werden wollen. Die Klienten fürchten, dass nun alle Verhandlungsbemühungen rund um eine Scheidungsvereinbarung vergeblich waren. Der Partner sich alles wieder anders überlegt. 

 

Eine reine Onlinescheidung ( daher ohne Gerichtstermin), wie von manchen Mandanten ebenfalls angefragt, ist nicht in Sicht, und würde ich eine solche auch nicht gut heißen. Denn eine Scheidung hat weitreichende gesamtrechtliche Folgen ( dies auch zB ins Fremdenrecht, Miete, Wohnungseigentumsrecht ) und sollen Scheidungen wohl überlegt sein. Gerade in angespannten Zeiten wie diesen käme es wohl schnell zu überstürzten, und später bereuten Scheidungen.

Bei rechtlichen Fragen, vereinbaren Sie sich eine Termin für eine telefonische rechtliche Erstberatung bei Rechtsanwältin Mag. Katharina Braun ( www.rechtsanwaeltin-braun.at) unter
office@rechtsanwaeltin-braun.at ( diesfalls ermäßigt € 125,- brutto, Dauer 1 Stunde).

Digitalisierung läuft auf Hochtouren.

Gerade jetzt zeigt sich um eins mehr wie wichtig, Internetzugang für alle ist. Lernen doch nun unsere Kinder von zuhause und sind alle auf home office Betrieb umgestellt. Es gab bei diversen Softwareunternehmen technische Schwierigkeiten und sind die Unternehmen eifrig dran den neuen Herausforderungen gerecht zu werden.

Mehr zu dem Thema u.a. auf:

https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/homeoffice-und-streaming-schafft-das-netz-die-corona-krise,Rthydni

Lachen ist die beste Therapie.
Nicht alles ist abgesagt!

Der Frühling nicht, die Sonne nicht, Liebe nicht, telefonieren nicht, Freundlichkeit nicht  und Hoffnung auch nicht.

Ein Lächeln ist ansteckend. Lasst uns eine Epidemie starten.

Nachricht via Whatsapp.

 

Gewöhnlich hätte ich mir wohl gedacht, was für ein platter Spruch. Doch nun kommt dieser gerade Recht.

Lachen ist wichtig, jetzt um so mehr.

 

Situationsbedingt bin nun auch ich, zumindest für die Dauer der Situation, auf den sozialen Medien vertreten. Die sozialen Medien erweisen sich nun auch insofern  auch als wirklich sozial, als, dass sie nun dazu dienen die Kommunikation Untereinander aufrecht zu erhalten. Da können Verwandten auch Videobotschaften geschickt werden.

 

Gerade jetzt gibt es immer wieder Situationen zum Lachen. Sei es man sitzt noch im Hausgewand und bekommt nicht mit, dass die Videokonferenz bereits läuft. Da gibt es dann einmal sicher jede Menge Hoppala Videos im Internet. Aber bitte achtet auf die Rechte, niemals!!! Natürlich freischalten ohne den Betroffenen um Erlaubnis der Verbreitung zu fragen: Bitte mir melden, sollte ein derartiges von mir in Umlauf gebracht werden😊.

 

Jede Menge zum Lachen gibt es auch auf den sozialen Medien, ala „ Meine Putzfrau hat mir gerade geschrieben, dass sie homeoffice machen will. Sie will mich jetzt anrufen und Anweisungen geben was zu tun ist😊"

Film mit Vera Birkenbihl:  Humor in unserem Leben, wie Humor uns gesünder macht.

 

https://www.youtube.com/watch?v=w6htLQo89Yo

 

Gute Ablenkung und Entspannung bringt auch gute Literatur, so die Krimis von Dr. Constanze Dennig.


Ihr neuestes Buch aus der Serie rund um die Psychiaterin Alma Liebkind heisst "Verkauft" ( erschienen im Ueberreuter verlag, ISBN 978-3-8000-8001-14 

Dr. Constanze Dennig, geboren in Linz, ist Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie, sie lebt in Graz und in Wien. Neben ihrer Tätigkeit als Ärztin ist sie auch Autorin von Theaterstücken, Drehbüchern, Romanen, Sachbüchern und Regisseurin und Produzentin zahlreicher Theaterprojekte.
Dennig eine Frau mit viel Herz und Verstand.

www.constanzedennig.com

Geld, Existenz:
Viele haben natürlich jetzt auch jede Menge finanzielle Sorgen.

Es gibt jedoch Unterstützung.
Ein paar Möglichkeiten sind nachfolgend aufgelistet ( und werden diese Möglichkeiten laufend ergänzt, wenn ich Ihrer Meinung nach bestimmte Möglichkeiten aufnehmen noch aufnehmen könnte, schicken Sie mir bitte ein mail office@rechtsanwaeltin-braun.at


  • Ab 1. April kann man über die Website der WKO eine Unterstützung von 1.000 Euro im Monat als Überbrückung beantragen. Der Verdienstentgang muss genau ausgewiesen werden, Fristen müssen eingehalten werden. 
  • Möglichkeit für Überbrückungskredite, (  von 5.000  Euro bis 350.000 Euro, für Unternehmen die weniger als 5 Millionen Jahresumsatz haben – https://www.wkbg.at/buergschaftsbank-wien-kredite/
  •  
  •  Weiters besteht die Möglichkeit sich seinen Home Office-Arbeitsplatz fördern  zu lassen  ( dies bis zu  10.000,--Euro) und das rückwirkend bis 1. März 2020. 

https://wirtschaftsagentur.at/news/neu-foerderung-von-home-office-arbeitsplaetzen-457/

 

  • Infos für Sozialversicherungsbeiträge und Steuerstundung. 

https://www.wko.at/service/netzwerke/epu-corona-faq.html

Bei Privatkrediten suchen Sie unbedingt das Gespräch mit der Bank ob eine Stilllegung oder eine zinsenfreie Stundung der Kreditraten möglich ist.

Zum Nachdenken

Partner- Bingo möchte zum Nachdenken anregen, und bringt hier immer wieder News aus dem Beziehungsleben, Philosophisches; diverse Medienartikeln. ..Anregungen herzlich willkommen.

Die Philosophin Lisz Hirn befürchtet, anders als der Zukunftforscher Matthias Horx, dass wir nun nach der Krise Gefahr laufen noch beschleunigter zu leben., würden doch bereits jetzt viele mit To do Listen sich durch den Quarantänealltag peitschen. Entscheidend sei auch die Dauer der Epidemie

 

Hirn: „Je länger die Krise dauert, desto schwieriger wird es werden, diese Pseudo-Normalität und unsere Moral aufrecht zu erhalten. E-Learning und Home Office sind aber keine wunderbaren Dinge, sondern sie erweisen sich als eine extreme Herausforderung, vor allem für Familien. Ich denke daher es wäre wichtig, dass wir unsere Situation realistisch beurteilen und unseren Perfektionismus zurückschrauben.“

Hier geht’s zum Artikel in der Wienerin:

https://wienerin.at/die-welt-nach-corona-wir-werden-nicht-langsamer-sondern-noch-schneller-leben

Interview mit Prof. Elisabeth Lukas

https://www.google.com/amp/s/wissenschafts-thurm.de/eine-kurzeinfuehrung-in-die-logotherapie-von-viktor-e-frankl-ein-interview-mit-schokolade/amp/

Elisabeth Lukas, geb. 1942, Prof. h.c. Dr. phil. habil., Klinische Psychologin und approbierte Psychotherapeutin, Schülerin Viktor E. Frankls  

Mehr über die Autorin auf www.elisabeth-lukas-archiv.de